Punta Arenas

Der Flug von Calama nach Punta Arenas hat nach Plan geklappt. Wir bleiben zwei Nächte in der Stadt. Das Wetter hier ist natürlich anders als im Norden. Fühlt sich ein wenig wie April in Hamburg an. Regen, Sonne, Wind bei 15 bis 20 Grad.

Punta Arenas hat einen der schönsten Friedhöfe in Chile. Als wir den besichtigen, spricht uns ein Fernsehteam von 24 Horas an. Elke erzählt kurz, wer sie ist, wo sie herkommt und wie sie den Friedhof findet. Ob das kleine Interview auch gesendet wird, wissen wir nicht.

@Dorothea: heiße Schokolade in Punta Arenas im Chocolatta

Punta Arenas ist eine kleine, hübsche Stadt, in der es ein paar Museen und schöne Cafés gibt. Wir schauen uns das Regional-Museum an und lösen anschließend einen Gutschein für eine heiße Schokolade ein, den wir von Dorothea hatten.

Unser Schiff

Jetzt sitzen wir am Strand in Punta Arenas und warten, dass wir auf unser Schiff gehen dürfen. Mit dem fahren wir nach Ushuaia in Argentinien. Während der kleinen Kreuzfahrt werden wir wahrscheinlich offline sein. Wir melden uns dann in gut 5 Tagen aus der Stadt am Ende der Welt!

Frohes Neues Jahr 2020

Wir wünschen Euch allen eine Frohes Neues Jahr 2020! Wir verbringen den Jahreswechsel in den argentinischen Anden in dem kleinen Ort Cachi. Unsere Unterkunft hat eine ganz besondere Aussicht!

Küche mit Aussicht

Bei uns startet das Neue Jahr 4 Stunden später als bei Euch. Die beiden Hunde des Vermieters sind auch dabei.

Wir feiern zu viert

Liebe Grüße von Elke und Frank

Wieder unterwegs

Morgen um diese Zeit sind wir schon Richtung Hamburg Flughafen unterwegs. 

Wir werden von Anke und meiner Mutter begleitet, am Flughafen kommt noch unsere Freundin Dorothea dazu.

Auch wenn wir vor Weihnachten losfahren, haben wir trotzdem ein wunderschönes Weihnachtsgeschenk erhalten. Manchmal hat man halt Glück 🙂 

Passend zum Thema hat Lara uns folgendes Bild gemalt:

Zurück in Deutschland

Wir sind wieder sicher in Hamburg gelandet. Und es wäre ja nicht Hamburg, würde es nicht regnen. Alle sind müde, aber alle haben es gesund überstanden. Vier von uns schaffen es noch bis zu einem kleinen Abendessen, die anderen kippen schon vorher ins Bett.

Vielen Dank an dieser Stelle an unsere treuen Leser, wir hoffen es hat ein wenig Spaß gemacht unsere Berichte zu lesen. Bis Bald!

Der Weg (zurück) nach Sydney

Für Elke und mich schließt sich der Kreis, für die anderen ist es das Ziel: Sydney. Von Hervey Bay aus geht es nach Süden. Zwei Nächte bleiben wir an der Sunshine Coast in Coolum Beach. Dann machen wir einen Abstecher in den Lamington Nationalpark, Elke und ich sind hier bereits gewesen.

Lamington Nationalpark: Dorian hat einen Vogel

Lamington Nationalpark: Dorian hat einen Vogel

Wir wandern durch den Bergregenwald. Auf dem Campingplatz besuchen uns Filander, Possums und die allgegenwärtigen Brush Turkeys. Dann geht es weiter nach New South Wales. Wir übernachten in Wooli und dann im Myall Lakes Nationalpark.

Camping an den Myall Lakes

Camping an den Myall Lakes

Nachts ist es kalt und viel los ist auch nicht. Abends machen wir ein Lagerfeuer, morgens geht es nochmal an den Strand. Es weht ein kalter, frischer Wind.

Inge am Strand im Myall Lakes Nationalpark

Inge am Strand im Myall Lakes Nationalpark

Wir beschließen nun bis Sydney zu fahren. Dort verbringen wir zwei Nächte auf dem Campingplatz. Wir können schon mal das Gepäck packen und die Autos sauber machen. Die letzten drei Nächte werden wir dann in der Jugendherberge in The Rocks in Sydney verbringen. Ganz nah an Oper und Brücke.

Wir besuchen die Wale

Von Hervey Bay kommt man nicht nur gut nach Fraser Island, man kann auch wunderbar Wale schauen, denn die südlichen Buckelwale ziehen momentan die Küste herauf und machen oft in der Bucht zwischen Fraser Island und dem Festland Station.

Sonne, Wasser und dicke Jacken

Sonne, Wasser und dicke Jacken

Dick eingepackt geht es aufs Wasser, denn dort ist es kalt.

Wale zu fotografieren ist nicht so einfach. Wir bekommen im Laufe der mehrstündigen Tour mehrfach Wale zu sehen. Erst zwei, dann jeweils zweimal drei. Sie kommen teilweise erstaunlich nahe an das Boot heran.

Wieder mal zu spät: der Wal ist weg

Wieder mal zu spät: der Wal ist weg

Nur mit den Fotos ist das schwierig: meist ist der Wal schon weg, wenn man abdrückt. Oder man sieht halt nur mal eine Flosse, oder so. Also, ich habe auf der Tour gut 500 Fotos geschossen, und – tatsächlich – eines ist wirklich gut. Hier kommt es:

Das beste Bild aus 500

Das beste Bild aus 500

Die Waltour hat allen viel Spaß gemacht, wir übernachten noch einmal in Hervey Bay, bis es wieder weiter geht.

Fraser Island

Aus dem Outback geht’s wieder zur Küste. In Yeppoon treffen wir wieder auf’s Meer. Auf dem Weg dorthin besuchen wir die Capricorn Caves, ein trockenes Höhlensystem im Sandstein.

In den Capricorn Caves

In den Capricorn Caves

Von Yeppoon geht es nach Süden bis Hervey Bay. Das ist für uns der ideale Ausgangspunkt um nach Fraser Island zu gelangen. Fraser Island ist die größte Sandinsel der Erde. Sie hat keine Straßen, ist aber mehr als zweimal so groß wie Hamburg. Fortbewegen kann man sich auf der Insel nur zu Fuß oder mit geländegängigen Fahrzeugen. Wir buchen uns folglich für eine geführte Tour mit dem Allradbus ein.

Der Oststrand der Insel dient als „Autobahn“. Man darf allerdings nur 80 km/h fahren. Besser nicht festfahren, sonst holt die nächste Flut das Auto. Abschreckende Bilder werden bei Bedarf gezeigt. Außerdem sollte man aufpassen, denn der Strand dient auch als Landebahn für Flugzeuge. Ganz schön was los hier.

Der Strand als Landebahn

Der Strand als Landebahn

Die Insel ist dicht bewaldet. Und ziemlich hoch, deutlich über 200 Meter. Im Inland gibt es viele Seen, deren Wasser extrem klar ist, da es durch den Sand gefiltert wird.

Lake McKenzie auf ca. 100 Meter Höhe mit kristallklarem Wasser

Lake McKenzie auf ca. 100 Meter Höhe mit kristallklarem Wasser

Auch die kleinen Flüsse der Insel sind so klar, dass die von weitem etwas milchig wirken.

Wandern im Eli Creek

Wandern im Eli Creek

Die Insel ist als UNESCO-Weltnaturerbe anerkannt. Die Natur ist üppig, es gibt eine relativ große Dingo-Population. Wir sehen zwar keinen Dingo, dafür aber einen Kingfisher, einen Eisvogel.

Kingfisher an der Central Station

Kingfisher an der Central Station

Nachdem wir den ganzen Tag über die Insel geschaukelt sind, geht es abends müde zurück nach Hervey Bay.

Charters Towers und ein bisschen Outback

Nachdem wir uns bisher nur an der Küste bewegt haben, will Elke’s Familie auch ein wenig vom Outback kennen lernen. Also fahren wir von Townsville nach Charters Towers. Nun ist das nicht gerade das Zentrum des Outback, denn es liegt nur gut 100 Kilometer landeinwärts. Andererseits hat diese schöne, alte Goldstadt schon eine andere Ausstrahlung als die Küstenstädte.

Goldsuche im Miners Cottage

Goldsuche im Miners Cottage

In Charters Towers besuchen wir das Miners Cottage. In der kleinen Ausstellung findet sich ein wahres Sammelsurium an alten Werkzeugen und sonstigen Gegenständen. Im kleinen Garten darf man auch mal die Goldwaschpfanne schwenken. Der Eigentümer des Cottage ist zugegen und versammelt uns sofort vor der deutschen Flagge, die vor dem Cottage weht.

Familienbild mit Flagge

Familienbild mit Flagge

Am nächsten Tag geht es zur Venus Gold Battery. Hier lassen wir uns erklären, wie aus dem Golderz das Gold extrahiert worden ist. Mit Dampfmaschine, Zerstampfern und viel Quecksilber. Die Arbeiter sind nach wenigen Jahren an den giftigen Dämpfen gestorben. Das war aber kein Problem, draußen standen genug um den Job zu übernehmen. Später ist man dann auf Zyanid umgestiegen, so ähnlich wird es heute noch gemacht. Auch nicht ungefährlich.

Gebäude in Charters Towers

Gebäude in Charters Towers

Von Charters Towers fahren wir nach Süden in Richtung Emerald. Jetzt kommen wir tatsächlich ein wenig durchs Outback. Von Emerald soll es dann wieder Richtung Küste gehen.

Magnetic Island

Von Mission Beach geht es weiter nach Süden bis nach Townsville. Hier richten wir uns auf dem Campingplatz ein, um dann am nächsten Tag einen Ausflug nach Magnetic Island zu starten.

Arthur Bay

Arthur Bay

Die Personenfähre braucht nur eine halbe Stunde und schon findet man sich auf einer schönen Insel mit vielen Buchten und Eukalyptuswald wieder.

Felsen am Strand

Felsen am Strand

Auch auf Magnetic Island kann man schnorcheln gehen, man sieht einige Korallen. Allerdings gibt es hier ebenfalls eine große Koalapopulation. So wandern wir also über die Insel auf der Suche nach Koalas. Als wir schon fast aufgegeben haben, finden wir doch noch einen.

Koala auf Magnetic Island

Koala auf Magnetic Island

Er hängt lässig auf einem kleinen Baum neben der Straße ab. Alle dürfen ein Foto mit ihm machen.

Anke und Erik und Koala

Anke und Erik und Koala

Etty Bay und Mission Beach

Von Daintree aus geht es nach Süden. Wir passieren Cairns und landen zunächst in Etty Bay. Diese kleine, schnuckelige Bucht liegt am Ende einer Sackgasse. Das Gebiet ist für seine Population von Helmkasuaren bekannt. Und in der Tat, bereits auf dem Weg dahin läuft uns der erste Vogel über den Weg.

Die schöne Bucht von Etty Bay

Die schöne Bucht von Etty Bay

Die große Überraschung kommt allerdings am nächsten Morgen. Füttern soll man die Vögel natürlich nicht. Aber dass sie uns einfach so beim Frühstück überfallen, damit haben wir nicht gerechnet. Heimtückischerweise kommt der behelmte Vogel auch noch von Hinten.

Helmkasuar stürmt das Frühstück

Helmkasuar stürmt das Frühstück

Der Rückzug erfolgt weitgehend ungeordnet. Trotzdem können wir außer uns auch noch das meiste vom Tisch retten. Lediglich ein paar Toastbrote bekommen wir nicht mehr zu greifen. Dann kommt allerdings bereits der erfahrene Camper vom Nachbarwagen und weiß den aufdringlichen Vogel zu verscheuchen.

Ein paar von uns schauen sich dann das Zuckermuseum an. Hier kann man sich anschauen, wie aus Zuckerrohr Zucker gemacht wird. Es wird eine Menge zur Ernte früher und zur Entwicklung der automatischen Erntemaschinen erzählt.

Das ist Zuckerrohr

Das ist Zuckerrohr

Danach fahren wir weiter nach Mission Beach. Auch hier soll es Helmkasuare geben. Wir sehen allerdings keine mehr. Statt dessen genießen wir den schönen Strand und wandern durch den Urwald.

Wanderung durch den Urwald bei MIssion Beach

Wanderung durch den Urwald bei Mission Beach