Argentinien

Von San Pedro de Atacama geht es Richtung Osten über die Anden. Wir fahren über den Paso de Jama, den nördlichsten Übergang zwischen Chile und Argentinien. Die Strecke ist durchgehend asphaltiert, es ist der einzige Andenpass weit und breit, der so gut ausgebaut ist.

Auf dem Altiplano: Salzsee auf über 4000 Höhenmetern

Der Grenzübertritt war einfacher als gedacht. Man bekommt einen Laufzettel und arbeitet sich durch die einzelnen Stationen. Hat man alle Stempel gesammelt, dann darf man weiterfahren. Wir haben nur 30 Minuten gebraucht, wir hatten mit 1,5 Stunden gerechnet. Wir hatten Glück, dass nicht viel los war.

Unterwegs geht es bis 4800 Meter hinauf. Es gibt viel Wüste zu sehen, aber auch die Wüste lebt: Vicuñas, Flamingos und ein Wüstenfuchs!

Wüstenfuchs an der Straße

Nach der argentinischen Grenze aber noch auf dem Altiplano – der Hochebene der Anden – durchquert man den großen Salzsee Salinas Grandes del Noroeste. Hier gibt es mehrere kleine Stopps für Touristen.

Auf den Salinas Grandes del Noroeste

In Argentinien wird es feuchter oder sagen wir besser weniger trocken. Beeindruckend sind die vielen Kandelaberkakteen. Die sehen aus wie aus dem wilden Westen, es ist allerdings nicht die gleiche Art.

Mann und Kaktus
Frau und Kaktus
Großer Kaktus

In Argentinien hatten wir eine kleine Rundtour geplant: Tilcara, Salta und Cachi. Dann über den südlichen Pass Paso Sico wieder nach Chile. In Argentinien ist die Strecke aber nicht geteert und es hatte geregnet. So fahren wir dann sicherheitshalber wieder über den Paso de Jama zurück mit einem Zwischenstopp in Susques.

Nun übernachten wir noch einmal in der Bergarbeiterstadt Calama und werden morgen mit Umsteigen in Santiago nach Punta Arenas fliegen. Dort wird es sehr viel kälter sein, brrrr…

Ein Gedanke zu „Argentinien

  1. Hallo Ihr zwei Weltenbummler,

    ich wünsch Euch beiden ein gesundes neues Jahr und weiterhin so viele beeindruckende Erlebnisse. Wie man sieht gehts Euch gut und mit so einer traumhaften Kulisse kommt man sicherlich entspannt ins neue Jahrzehnt.

    Ich freue mich auf weitere eindrucksvolle Bilder und Erzählungen. Bis bald.

    Grüße aus dem regnerischen Norden. Phil und Family

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