Ushuaia

Endpunkt unserer kleinen Kreuzfahrt ist die argentinische Stadt Ushuaia. Diesmal ist der Grenzübertritt ganz einfach: die Besatzung der Ventus Australis kümmert sich um alles.

In Ushuaia haben wir ein kleines Zimmer in einem einfachen Hostel gebucht. Wir bleiben drei Nächte. Ushuaia nennt sich selbst die südlichste Stadt der Welt oder die Stadt am Ende der Welt. Ushuaia ist sicherlich nicht die südlichste Siedlung der Welt – es gibt noch südlichere Orte – aber wenn man von „Stadt“ spricht, dann stimmt es wohl. Ushuaia hat – im Gegensatz zu Punta Arenas in Chile – durchaus so etwas wie ein städtisches Flair, obwohl es weniger Einwohner hat.

Früher bestand Ushuaia wohl aus vielen, kleinen bunten Häusern, heute steht durchaus der eine oder andere Betonklotz dazwischen. Die Stadt macht aber immer noch einen urigen Eindruck, teilweise liegt das wohl auch an der Hanglage. Irgendwie geht es immer gerade bergauf. Aber auch viele der alten Häuser sind noch erhalten.

Alte und neue Häuser in Ushuaia

Ushuaia ist zudem der Startpunkt zur Antarktis. Viele der Touren starten hier.

An der Laguna Esmeralda

Wir besuchen das alte Gefängnis, Ushuaia war mal eine Strafkolonie. Außerdem unternehmen wir zwei Wanderungen: zur Laguna Esmeralda und zum nahen Parque Nacional Tierra del Fuego, dem Nationalpark an der Grenze zu Chile. Die patagonischen Wälder und die Bergkulissen sind beeindruckend!

Im Knast am Ende der Welt

Nach ein paar schönen Tagen geht es mit dem Bus zurück nach Chile. Mit der Fähre wird dabei ein letztes Mal die Magellanstraße überquert. Wieder zurück in Punta Arenas holen wir am nächsten Morgen unseren Mietwagen ab, mit dem wir bis nach Santiago de Chile fahren wollen.

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